Vernetzung

Warum ein Kanal nicht reicht

Viele kleine Betriebe konzentrieren sich auf einen einzigen Kanal — meist den, der sich am vertrautesten anfühlt. Der eine schwört auf Instagram, der andere auf den Newsletter, ein dritter auf die Website allein. Das Problem dabei: Kund:innen bewegen sich nicht in einem einzigen Kanal. Bevor jemand tatsächlich anfragt, hat er oder sie oft schon drei oder vier verschiedene Kontaktpunkte mit dem Betrieb gehabt — nur meist unbemerkt.

Ein typischer, unsichtbarer Weg zur Anfrage

Jemand sieht einen Instagram-Beitrag, merkt sich den Namen, sucht Tage später bei Google danach, landet auf der Website, verlässt sie wieder ohne Aktion, sieht eine Woche später zufällig das Google Business Profile mit aktuellen Bewertungen — und ruft erst dann an. Wer nur misst, "woher kam der Anruf", sieht in diesem Beispiel nur den letzten Schritt und schreibt den Erfolg fälschlich Google zu, obwohl Instagram den ersten Impuls gegeben hat.

Die wichtigsten Touchpoints für einen kleinen Betrieb

TouchpointTypische Rolle in der Journey
Google Business ProfileErstkontakt bei lokaler Suche, Vertrauen durch Bewertungen
WebsiteVertiefung, Details, Entscheidungsgrundlage
Social MediaAufmerksamkeit, Wiedererkennung über Zeit
Newsletter/E-MailBindung nach dem ersten Kontakt, Erinnerung
Persönlicher KontaktAbschluss, Vertrauensaufbau im Gespräch

Wie man diese Touchpoints sinnvoll verknüpft — ohne Mehraufwand

Der Punkt ist nicht, überall gleichzeitig aktiv zu sein — das überfordert kleine Teams schnell. Der Punkt ist, die zwei oder drei Kanäle, die man ohnehin bespielt, bewusst aufeinander abzustimmen, statt sie wie getrennte kleine Inseln zu behandeln.

Neugierig, wie Ihre aktuellen Kanäle zusammenspielen — oder aneinander vorbeilaufen?

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